Moderne Kommunikationstools gefordert

S-BAHN-LAUSCH – Die Mail ist nicht genug

Business-Kommunikationstools

Morgens auf dem Weg mit der S-Bahn ins Büro. Heute wird ein guter Tag, immerhin konnte ich einen Sitzplatz ergattern. Jetzt schnell die Zeitung auspacken und in Ruhe den Sportteil lesen. Hoffentlich reden meine Nachbarn nicht die ganze Zeit so laut. Obwohl – ist ganz interessant, was die so sagen…

Mann im Karohemd: …weißte, ich krieg jeden Tag hunderte von E-Mails, da kann schonmal eine durchrutschen.

Mann im Streifenhemd (nickt zustimmend): Mhm.

Mann im Karohemd: Das ist schon ärgerlich genug, wenn da nur Infos für mich drin sind. Aber neulich hat mich Steffi aus der HR-Abteilung gebeten, einige Daten für sie zusammenzustellen. Die Mail hab ich zwar gesehen, aber dann hat mich Mike über Messenger gefragt, ob ich mit zur Kicker-cum-Brainstorming-Session will und dann war’s vergessen.

Mann im Streifenhemd: Mich hat Mike noch nie eingeladen…

Mann im Karohemd (stutzt kurz): Naja, jedenfalls ruft Steffi irgendwann an und fragt, wo die Daten bleiben. Da stand ich vielleicht blöd da. Die Mail hab ich natürlich auch nicht wieder gefunden. Ich muss die in nen völlig falschen Ordner verschoben haben.

Ich habe mittlerweile meine Zeitung sinken lassen und lausche (fast) ungeniert.

Mann im Streifenhemd: Kenn ich. Deswegen hab ich auch aufgehört, mit Ordnern zu arbeiten. Ich markiere nur noch alles mit Fähnchen und sortiere in Kategorien. Das geht an sich ganz gut, aber was da an Zeit drauf geht… Du ahnst es nicht. Eigentlich müsste ich mich klonen. Mein Klon könnte dann die Mails sichten, kategorisieren und mir sagen, was dringend ist. (Er scheint sich für die Idee zu erwärmen.) Oh, und er könnte so Leuten wie dir hinterherlaufen und dich dran erinnern, dass du mir noch ne Antwort schuldest. Und ich käme dann endlich mal zum Arbeiten. (beide lachen)

Mann im Karohemd: Weißt du, was ich das Allerschlimmste finde? Dieses ewige Hin und Her zwischen E-Mail, Intranet, Messenger und und und. Da weiß ich am Ende gar nicht mehr, wo ich die Infos überhaupt her hatte. Oder wem ich schon was geschickt hab. Ich könnte nämlich schwören, dass ich dir das Jahresreporting schon dreimal gemailt hab.

Ich mische mich ein: Wissen Sie, was ich richtig nervig finde. Ich bin viel unterwegs. Meine Firma hat mir zwar schon Smartphone und Tablet zur Verfügung gestellt, aber die synchronisieren sich nicht richtig mit meinem Rechner im Büro. Man sollte meinen, in Zeiten von Apps und Cloud und all der Technik wäre das möglich.

Die beiden gucken mich irritiert an. Zum Glück bin ich an meiner Haltestelle angekommen und muss aussteigen. Aber mal ehrlich, ich bin sicher, es geht auch besser.

Wenn Sie wissen möchten, welche Anforderungen moderne Kommunikationstools erfüllen sollten, laden Sie sich die Checkliste herunter.


 Bildquelle: ©  ellagrin - Fotolia

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