Beispiele für flexible ERP-Systeme im Mittelstand

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IT-Lösungen müssen individuell anpassbar sein

Systeme für die Prozessoptimierung bspw. im Enterprise-Ressource-Planning (ERP) oder Customer-Relationship-Management (CRM) sind in Zeiten der Digitalisierung bei Unternehmen Pflicht, könnte man meinen. Doch vor allem im kleineren Mittelstand ticken die Uhren bei Themen wie Ressourcenplanung, Warenwirtschaft und Kundenbeziehungsmanagement oftmals anders: Vieles ist hier noch dezentral organisiert und wird häufig händisch auf Papierbasis oder via Excel-Tabellen durchgeführt. So fehlt oft die Übersicht über laufende Prozesse, Aufträge, Rechnungen oder etwa die Mitarbeiter- und Maschinenauslastung. In einer aktuellen Studie gaben mehr als die Hälfte der befragten Mittelständler an, erst noch am Anfang der digitalen Transformation zu stehen.1 Heide Steiner, ERP-Expertin bei der ekam solutions GmbH, gibt Einblicke in die Welt der Prozessoptimierung im Mittelstand.

Im kleineren Mittelstand sind große Integrationsprojekte oder hochkomplexe Software-Plattformen meist fehl am Platz. „Für kleine mittelgroße Firmen zwischen 10 und 2.500 Mitarbeitern sind eher Lösungen interessant, die flexibel auf die jeweiligen Voraussetzungen in den Unternehmen anwendbar sind und sich gleichzeitig bei Bedarf einfach modular erweitern lassen“, so Steiner. „Unsere Lösungen bauen hierbei auf IBM Domino auf, das dank der verschiedenen auf die jeweiligen Prozessanforderungen zugeschnittenen Komponenten und der schnell und flexibel programmierbaren Entwicklungsumgebung leicht integriert werden kann.“

Am besten lassen sich solche Individuallösungen mit realen Anwendungsszenarien veranschaulichen, die aus verschiedenen Branchen stammen sowie völlig unterschiedliche Herausforderungen und Erfahrungen wiederspiegeln.

Eine Apotheke, zwei Filialen und geschäftskritische Daten in der Dropbox

Eine Apotheke mit zwei Filialen in zwei Ortschaften stand vor der Herausforderung, regelmäßig Daten aus Buchhaltung und Management miteinander austauschen zu müssen. Steiner: „Das war bisher ein Problem, da dieser Austausch über einen US-amerikanischen Cloudspeicher-Anbieter abgewickelt wurde, mit der Begründung, dass ihnen eben nichts Besseres eingefallen ist.“ Dass Konzerne wie etwa amazon oder Dropbox nicht unbedingt eine sichere Methode für den Datenaustausch darstellen, sollte jedem seit dem Patriot Act bekannt sein, bei dem US-Behörden im Verdachtsfall auch alle Cloud-Daten von US-Unternehmen einsehen können. Dies ist vielleicht bei kleineren Firmen weniger relevant. Wenn aber beispielsweise der Sharing-Link, der den Zugriff auf bestimmte Cloud-Ordner ermöglicht, in die falschen Hände fällt, sind sensible Daten schnell ausgespäht. Neben der unsicheren Lagerung geschäftskritischer Daten in einer Public Cloud kamen noch eine sehr langsame Internetverbindung und ein einzelnes OS-System hinzu, das ebenfalls eingebunden werden musste. Das Arbeiten gestaltete sich in dieser Form als sehr mühsam.

Wenn Sie wissen wollen, wie es weiter geht und wie die anderen Anwendungsszenarien aussehen können, downloaden Sie die Fortsetzung:

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1 Studie Innovation Alliance: „Psychologie der Digitalisierung“; http://www.win-verlag.de/studie-mittelstand-kaempft-mit-dem-scheinriesen-digitalisierung

Bildquelle: © ananaline, Fotolia

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