Auf der Suche nach Multiplikatoren in sozialen Netzwerken

Erfolgreicher verkaufen dank Empfehlung?

Empfehlungen, Multiplikatoren, Social Networks

Facebook ändert seine Datenschutzrichtlinien, um Werbung künftig noch genauer auf seine User zuschneiden zu können. Damit jedenfalls begründet der Social-Media-Riese seine nicht ganz unumstrittenen Modifizierungen. Doch interessiert personalisierte Werbung auf einer Website die Nutzer wirklich? Viel effizienter als jede Werbung ist eine Weiterempfehlung. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung PWC.1 Demnach halten rund 80 Prozent der aktiven Social-Media-Nutzer eine Empfehlung aus dem eigenen Netzwerk für glaubwürdiger als traditionelle Werbeinhalte.

Jeder, der im Web über ein Produkt oder eine Firma schreibt, kann damit weitere Menschen erreichen. Wer besonders gut vernetzt und angesehen ist, erreicht als Meinungsmacher schnell unzählige andere. Deswegen ist es wichtig, im Blick zu behalten, wo und wie über das eigene Produkt und die eigene Marke kommuniziert wird. Monitoring-Tools durchkämmen das Internet nach vordefinierten Keywords und helfen so dabei heraus zu finden, wer wo über bestimmte Themen spricht. Für die private Nutzung ist beispielsweise Facebook eine der wichtigsten Plattformen. Hier tauschen sich gleichgesinnte und Freunde über Gruppen, Pinnwände oder Direktnachrichten miteinander aus. Sie posten oder liken Inhalte und werden so zu Multiplikatoren. Im Geschäftsbereich hingegen findet der Austausch eher über Business-Netzwerke wie Xing statt.

Die gewonnen Daten auswerten

Wer relevante Plattformen für seine Kommunikation und aktive Multiplikatoren ausfindig macht, kann daraus wertvolle Erkenntnisse sowohl für die Produktentwicklung als auch für eine bessere Kundenansprache erlangen. Wichtige Informationen hierfür liefern die Antworten auf folgende Fragen:

  • Wer interessiert sich für mein Produkt/meine Marke?
  • Wo informiert er sich darüber?
  • Wer spricht bereits über mich oder mein Produkt? 
  • Wie viele andere Nutzer erreicht derjenige?
  • Welche Inhalte/Fragestellungen interessieren potenzielle Kunden besonders?

Social-Analytics-Tools helfen dabei, die gesammelten Daten auszuwerten. So können Netzwerke im Netzwerk sichtbar gemacht, Zielgruppen genauer definiert und relevante Themen ausfindig gemacht werden. Wer überzeugende Inhalte liefert und diese richtig platziert, schafft es, dass Multiplikatoren über sein Produkt sprechen. Diese Art der Werbung erhöht nicht nur die Reichweite, sondern sorgt auch für mehr Vertrauen und eine bessere Kundenbindung.

Doch so hilfreich Analytics auch ist: eine kreative Idee kann auch die beste Software noch nicht liefern. Deswegen ist am Ende immer jemand nötig, der aus den analysierten Daten eine Strategie entwickelt, die Menschen anspricht und zum Mitmachen animiert. Nur eine kleine Anzahl an Social Media Nutzern, postet regelmäßig in ihrem Netzwerk.

Eine IBM Studie beleuchtet, wie man diese effizient anspricht:

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