Gerätemanagement von Laptop und Co.

Früher war alles EIN-facher

Geräte Management

Egal ob Privat- oder Dienstgeräte in Unternehmen zum Einsatz kommen, sind sie mobilfähig, gelten sie grundsätzlich als die größere Gefahrenquelle im Vergleich zu Desktop-PCs. Geschürt wird dies unter anderem durch Meldungen wie jene über den Konzern Google, der es Herstellern von Smartphones freistellt, eine kritische Sicherheitslücke in den Android-Versionen 4.3 Jelly Bean und älter zu schließen, anstatt selbst zur Tat zu schreiten. Gerade Unternehmen, die BYOD unterstützen, sind hier auf gutes Gerätemanagement und eine verlässliche Sicherheitsstrategie angewiesen.

Mobile Enterprise nennt sich das Modell in dem mehr und mehr Geschäftsprozesse und Daten ortsunabhängig zur Verfügung stehen, um dadurch einen Mehrwert für das Unternehmen zu generieren. Laut der Trendstudie „Mobile Enterprise Review“ des Beratungsunternehmens Lünendonk GmbH unterscheidet sich lediglich die Zielsetzung in den einzelnen Branchen. Erhoffen sich  die Industrie und der „Banken- und Dienstleistungssektor“ eine Steigerung von Umsatz und Marktanteil, zielt eine Mobile-Strategie in Gesundheitswesen und öffentlichem Dienst in erster Linie auf  Kosten- und Prozessoptimierung ab. Dabei geht es nicht ausschließlich um den Einsatz mobiler Geräte, sondern auch um entsprechende Applikationen, die dies ermöglichen.  Zwei weitere, externe Faktoren, die den Einsatz mobiler Geräte forcieren, sind die sogenannte Digitale Transformation und der Mitarbeiter selbst, der flexible Arbeitsmodelle fordert.

Grob heruntergebrochen waren IT-Verantwortliche vor einigen Jahren hauptsächlich damit beschäftigt, das Gefahrenpotenzial innerhalb einer örtlich stark begrenzten IT-Landschaft so niedrig wie möglich zu halten. Bei einem einheitlichen und fachbereichsübergreifenden Betriebssystem und fest zugewiesenen Rechten der Mitarbeiter ließ sich dies verhältnismäßig gut steuern. Daten blieben meist dort wo sie maximalen Schutz genossen – auf dem lokalen Server. Heute sorgt allein die Gerätevielfalt mit ihren unterschiedlichen Betriebssystemen, Verschlüsselungsmethoden und teilweise stark abweichendem Entwicklungsfortschritt für mangelnde Transparenz und ist ohne technisches und strategisches Management kaum beherrschbar.

Private Mobilgeräte, die zu Unternehmenszwecken genutzt werden – oder auch andersherum – entziehen sich ab einem gewissen Punkt dem technischen IT-Service-Management. Hier muss ein Sicherheitskonzept greifen, das zum einen allen gesetzlichen Datenschutz-Anforderungen gerecht wird und zum anderen das Unternehmen selbst schützt ohne dabei die Rechte des Geräte-Besitzers zu verletzen.

Folgende Punkte sollten über eine solche Strategie abgedeckt sein:

  • Eindeutige Trennung privater und persönlicher Daten
  • Fachbereichsübergreifende Verwaltung aller Mobilgeräte
  • Maßnahmen gegen unautorisierten Zugriff auf Daten über mobile Business-Apps
  • Zentrale Kontroll- und Steuerungsmechanismen für alle mobilen Applikationen

Die beste Management-Strategie für mobile Endgeräte bringt nichts, wenn der schusselige Mitarbeiter seines irgendwo liegen lässt. Lesen Sie, was es für Lösungen gibt, wenn mobile Endgeräte mobiler werden als gewollt.

 


 

Bildquelle: © violetkaipa/istock.com

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