Durch Netzwerk-Monitoring Sicherheitslücken und gestohlene Daten identifizieren

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Netzwerksicherheit in Kliniken muss besser werden

Einige deutsche Kliniken, wie das Lukaskrankenhaus in Neuss waren 2016 auch  Ziel von Ransomware-Attacken. Wie lassen sich solche Angriffe schnell erkennen und einen transparenten Überblick über mögliche gestohlene Daten erhalten? Mithilfe von Netzwerk-Monitoring-Tools, z.B. Netzwerk-Rekorder können den Datenverkehr aufzeichnen sowie Sicherheits- und Netzwerkleistungsprobleme in Echtzeit identifizieren und beheben. Im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes stellt das eine flexible, aber auch skalierbare Lösung dar, um IT-Infrastrukturen nachhaltig abzusichern und die Ausfallkosten zu reduzieren.

Laut einer aktuellen Online-Befragung der Unternehmensberatung Rochus Mummert haben 82 Prozent der befragten 380 Führungskräfte ihre IT-Sicherheit bereits überprüft oder planen es. Immerhin 28 Prozent wollen ihre IT-Abteilung personell aufstocken2. Das ist zum einen auf die vermehrten Cyber-Angriffe auf Krankenhäuser zurückzuführen. Zum anderen müssen Kliniken bis zum Jahr 2019 ihre IT-Systeme auf den neuesten Stand der Technik bringen. Krankenhäuser zählen zu den „Kritischen Infrastrukturen“ (KRITIS) und müssen laut dem verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz organisatorische und technische Maßnahmen ergreifen, um Störungen beispielsweise im Netzwerk und vernetzter Medizintechnik zu vermeiden. Im Frühjahr 2017 wird der Gesetzgeber außerdem für einige ausgewählte Krankenhäuser vorschreiben, ihre IT nach den neu geltenden BSI-Vorgaben auszurichten.

Netzwerksicherung ohne Performance-Einschränkungen

Vor allem die zunehmende Vernetzung in den Krankenhäusern, IoT, Medizintechnik etc. stellen eine neue Herausforderung bei der Umsetzung einer ganzheitlichen IT-Sicherheitslösung dar. Der Fokus sollte hierbei auf das Netzwerk gelegt werden, da es als das Einfallstor für mögliche Angriffe gilt.

James Barrett, Senior Director Endace Europe beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit dem Thema Netzwerksicherheit: „Die größte Herausforderung im Bereich der IT-Sicherheit in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen sind die Geheimhaltung und Integrität von Patientendaten. Aber viel wichtiger ist, dass solche Angriffe zu Schäden der ungeschützten Menschen führen. Wie lassen sich also Patientendaten schützen und das Netzwerk so absichern, ohne dass die Performance leidet? Im Prinzip lässt es sich nur besser und kostengünstiger auf Angriffe vorbereiten, indem das Sicherheits- und Netzwerkteam mehr Transparenz über den Netzwerkverkehr erhält.

Wie lassen sich mit Netzwerk-Monitoring die Kosten für Ausfallzeiten bei Cyberangriffen reduzieren? Was hätte das Lukaskrankenhaus in Neuss besser machen können? Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich kostenlos, um den vollständigen Artikel zu erhalten.

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Quellen:
1 McAfee Labs Threats Report, Dezember 2016
http://www.mcafee.com/us/resources/reports/rp-quarterly-threats-dec-2016.pdf

2 Rochus Mummert: Presseinformation Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft, August 2016
https://www.rochusmummert.com/downloads/news/160831_PI_RM_Digitalisierung_Healthcare_Hacker_Final.pdf
3 Aus dem Zeitartikel: „Wir haben Eure Daten!“, Veröffentlichung 3. März 2016
http://www.zeit.de/2016/11/ransomware-cyberkriminalitaet-patientendaten-krankenhaus-erpressung


Bildquelle:  
© Endace
© Fotolia / Urheber: adam121

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