Mobile Endgeräte im Unternehmen sicher managen

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BYOD, CYOD oder COPE – eine Frage der IT-Sicherheit

Bring your own Device (BYOD), Choose your own Device (CYOD) oder Corporate-Owned, Personally Enabled (COPE) – diese Begrifflichkeiten sind derzeit etwas aus der medialen Wahrnehmung verschwunden. Doch die Herausforderungen rund um das Mobilgeräte-Management sind gerade auch in Hinblick auf das Thema IT-Sicherheit aktueller denn je. So müssen bei gleichzeitiger geschäftlicher und privater Gerätenutzung im Vorfeld viele datenschutz-, lizenz- sowie steuerrechtliche und sicherheitsrelevante Fragen ausgeräumt werden. Um mobile Endgeräte durchgehend im Blick zu behalten, bietet sich für Unternehmen deshalb der Einsatz eines umfassenden Monitoring- und Management-Tools für Enterprise Mobility Management (EMM) an.

39 Prozent der in einer Studie zum Thema BYOD befragten Sicherheitsexperten gaben an, dass in ihren Unternehmen über BYOD- oder unternehmenseigene mobile Geräte schon mindestens einmal Malware heruntergeladen wurde. Diese Zahl könnte dabei noch um einiges höher ausfallen, da 35 Prozent der Befragten nicht sicher beantworten konnten, ob Malware in der Vergangenheit heruntergeladen worden ist.1 Das heißt also, lieber keine Downloads im Unternehmen zuzulassen – höchstens nach einer zeitaufwendigen Sicherheitsprüfung! Doch ist ein grundsätzliches firmenweites Verbot die richtige Lösung? „Es besteht die Gefahr, dass Mitarbeiter in solchen Fällen die eigenen Geräte an der IT-Abteilung vorbei verwenden, um schnell etwas herunterzuladen oder zu verschicken“, meint Jens Dimter, Geschäftsführer und IT-Sicherheitsexperte der connecT EDV-Vertriebs GmbH.

IT-Sicherheit als entscheidender Faktor bei der Mobile-Strategie

Die IT-Sicherheit ist heute auf jeden Fall ein Dauerthema und der Unsicherheitsfaktor Mensch spielt dabei eine große Rolle. Zwar haben alle drei Konzepte, BYOD, CYOD und COPE, relativ ähnliche Vor- und Nachteile. Jedoch fällt das Sicherheitsrisiko bei CYOD und COPE geringer aus als beim BYOD-Prinzip. „Beide Varianten ermöglichen beispielsweise eine Vorreglementierung der Smartphone-, Tablet-, oder Laptop-Modelle durch den Arbeitgeber“, erklärt Dimter. „Wir empfehlen die COPE-Lösung, um Mitarbeiter möglichst sicher mit mobilen Endgeräten zu versorgen. Die Auswahl der Geräte entspricht dann am besten den Compliance- und IT-Sicherheitsstandards des Unternehmens.“ Zudem haben IT-Experten so die Möglichkeit, die Mobilgeräte im Vorfeld mit bestimmten Betriebssystem-Varianten auszustatten und bereits in ein IT-Security-Konzept zu integrieren. Ein Beispiel für solch eine sichere EMM-Lösung ist etwa MaaS360 von IBM.

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1Studie: „BYOD and Mobile Security – 2016 Spotlight Report”

Kommentare

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Datenschutz / Datensicherheit

Hallo Christian,
vollkommen richtig. Bei diesen Themen sollten nicht nur die technischen Möglichkeiten, sondern auch die sinnvollste Philosophie erörtert werden. Bei Bedarf zu diesem Thema können wir vom connecT Systemhaus aus Siegen gerne unterstützen.
Gruß Ingo Lücker

AW: Spannendes Thema

Sie haben recht, es ist wirklich nicht einfach, Datenschutz, IT-Sicherheit und persönliche Freiheit des Nutzers unter einen Hut zu bringen. Umso wichtiger ist es, dass sich IT-Verantwortliche und Unternehmensführung mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen. Gerne stelle ich Ihnen einen Kontakt zu einem Experten her.

Spannendes Thema

Ein wirklich spannendes Thema,
besonders in diesem Kontext finde ich die Wechselwirkung von Datenschutz und Datensicherheit beachtenswert. Schließlich ist das Smartphone in der heutige Zeit der "persönlichste" digitale Gebrauchsgegenstand des Arbeitnehmers...

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