Mobile Business Intelligence bringt strategische und wirtschaftliche Vorteile

3.5 von 5 Sterne, 4 Bewertungen

Luft nach oben

tablet business intelligence

Obwohl der Nutzen inzwischen hinreichend belegt ist und das Thema hohe Priorität in den Unternehmen genießt, sind viele Firmen zögerlich, wenn es um die Einführung von Mobile Business Intelligence geht. Sicherheitsbedenken und zusätzliche Kosten sind die größten Hemmnisse. Neue technische Lösungen minimieren allerdings sowohl das Risiko als auch den finanziellen Aufwand.

Begünstigt durch Trends wie Cloud Computing und Bring Your Own Device (BYOD) gehören Tablets längst zum festen Inventar in deutschen Unternehmen. Vor allem kundennahe Bereiche wie Vertrieb und Kundenservice profitieren enorm vom mobilen Zugriff auf relevante Daten und Funktionen. Aber auch das Management kann besser und vor allem fundierter entscheiden, wenn es von unterwegs auf aktuelle Kennzahlen zugreifen kann.

Viel Interesse, wenig konkrete Anwendungsfälle

Da liegt es nahe, über Business Intelligence in einer mobilen Version nachzudenken. Schließlich können kurze Reaktionszeiten und schnellere Entscheidungen auf Messen oder im Kundengespräch den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten. Aber auch für die Planung und Budgetierung von Projekten ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Daten können dort erfasst werden, wo sie anfallen, und sind sofort für jedermann verfügbar. Und tatsächlich ist Mobile BI ein wichtiges Thema in den Unternehmen. 70 Prozent sagen, dass eine mobile App für BI hohe Priorität genießt1  Doch nur 18 Prozent haben bereits ein Mobile BI-Lösung im Einsatz. Immerhin: 24 Prozent wollen im kommenden Jahr ein entsprechendes Projekt aufsetzen.2

Dabei gibt es einige gute Gründe, die für BI in einer mobilen Version sprechen:

  • Ortsunabhängiger Zugriff auf aktuelle Informationen: Wenn schnelle Entscheidungen gefragt sind, kann der mobile Zugriff auf Echtzeitdaten den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten. Vor allem aussagekräftige Analysen und Reports, intuitiv zu erfassende Dashboards und der Zugriff auf wichtige Kennzahlen liefern vor Ort einen deutlichen Mehrwert. Dennoch wird mobile BI von den meisten Anwendern nicht dazu genutzt, granulare Analysen zu erhalten. Für strategische Entscheidungen verlassen sich die Unternehmen offenbar lieber auf klassisches BI. Eine sinnvolle und mehrwertorientierte Ergänzung ist mobile BI allemal.3 
  • Akzeptanz und Nutzung von Business Intelligence steigen. Mit dem Einsatz von mobile BI steigt in vielen Unternehmen auch die Akzeptanz und der Wert von Business Intelligence generell. Der Grund: Mobile Lösungen sind einfacher, intuitiver und damit benutzerfreundlicher. Zudem sind die Endgeräte, auf denen Mobile BI genutzt wird, rund um die Uhr verfügbar. Dadurch werden sie auch häufiger genutzt als die Desktop-Variante. Die vorhandenen Investitionen in Business Intelligence lassen sich so besser ausschöpfen.4 
  • Konkrete Vorteile für das Business: Wer jederzeit alle wichtigen Kennzahlen parat hat, kann schneller entscheiden und die restliche Zeit produktiver nutzen. Dadurch steigt die Wertschöpfung. 52 Prozent der Firmen, die bereits mobile BI einsetzen, tun dies, weil sie sich konkrete geschäftliche Vorteile davon erhoffen. Verbesserungen erwarten sie sich vor allem für die Kundenkommunikation vor Ort und die Produktivität von Außendienstmitarbeitern. Erwartungen sind das eine, konkrete Zahlen das andere. Dass sich der Einsatz von Mobile BI auch finanziell lohnt, zeigt eine andere Studie, der zufolge Anwenderunternehmen im Jahresvergleich ihre Umsätze um ein Viertel, die Kundenbindung um 21 Prozent und das Betriebsergebnis um 17 Prozent steigern konnten.5

Sicherheitsbedenken und Mehrkosten verhindern die Einführung von Mobile BI

Die Vorteile liegen also auf der Hand. Wenn Mobile BI noch nicht flächendeckend im Einsatz ist und viele Firmen, obwohl das Thema hohe Priorität genießt, bei der Einführung noch zögerlich sind, dann liegt das vor allem an Sicherheitsbedenken und an den zusätzlichen Investitionen, die Mobile BI erfordert. Keines dieser vermeintlichen Hindernisse lässt sich jedoch nicht auch technisch lösen. Geräteseitig trägt eine Full-Disk-Verschlüsselung, das ortsunabhängige Löschen von Inhalten sowie Antiviren-und Firewall-Software zu mehr Sicherheit bei. Auch für die Datenübertragung stehen mit kryptographische Schlüsseln und VPN-Verbindungen wirksame Sicherheitsmechanismen zur Verfügung.

Und die zusätzlichen Kosten für Endgeräte, Infrastruktur und Sicherheitsmaßnahmen lassen sich zwar nicht vermeiden, aber zumindest gering halten. Zum Beispiel indem man auf gerätespezifischen Anpassungen verzichtet und stattdessen Web-Apps mit responsive Design kombiniert. Es gibt also kein Hindernis, für das es keine technische Lösung gibt. Am Ende, ist es – wie so oft – eine individuelle Rechnung aus Kosten und Nutzen. Der Nutzen ist dabei inzwischen hinreichend belegt.

Wie Sie die Sicherheit Ihrer Mobile Business Intelligence-App maximieren und zugleich den Aufwand minimieren, erfahren Sie im folgenden Whitepaper:

Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Anrede

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden. Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

[1] Dresner Advisory Services, LLC: Wisdom of Crowds, Mobile Computing / Mobile Business Intelligence Market Study
[2] BARC: The BI Survey Analyzer
[3] Opitz Consulting: Das Potential von Mobile BI
[4] Opitz Consulting: Das Potential von Mobile BI
[5] Abderdeen Research: Decisions on the Move. Mobile BI 2013
Bildquelle: Fotolia (c) yurolaitsalbert

Kommentare

3.5 von 5 Sterne, 4 Bewertungen

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Schreiben Sie uns an
info@businessheute.de