Internet of Things fordert gesamtes Management

Die perfekte Daten-Monsterwelle: darauf reiten oder untergehen?

Internet of Things, Datenwelle

Fällt das Buzzword Internet of Things (IoT), denken viele Unternehmer sofort an eine nie endende Flut an Informationen, neue Geschäftsmodelle, USPs und ungeahntes Umsatzpotenzial, das aus weltweit vernetzten Geräten entspringt. Tatsächlich ist es eher so, dass diese Flut – Stand heute – entweder die meisten Systeme heillos überschwemmt oder ungenutzt in notdürftig errichteten Auffangbecken versickert, wenn sich nicht alle Verantwortlichen an einen Tisch setzen. Denn dass die Datenwelle kommt, steht außer Frage. Wie überraschend und mit welcher Wucht sie das Unternehmen erreicht, hängt von den Vorbereitungen im Management ab.

„Wir machen jetzt Internet der Dinge!“ Eine großartige Idee der Geschäftsführung, die in der IT umgesetzt werden soll. Zumindest wird angenommen, dass dort die Verantwortung liegt. Eine Studie1 des unabhängigen Beratungsunternehmens Crisp Research zeigt, dass mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten die IT-Abteilung in der Pflicht sehen – gerade einmal 39 Prozent denken, dass die Geschäftsleitung dafür zuständig ist.

Die digitale Strategie des Unternehmens wird vom Vorstand vorgegeben, die IT ist dafür verantwortlich, diese Strategie erfolgreich umzusetzen. Das heißt aber nicht, dass die anderen Abteilungen nicht daran beteiligt sind – ganz im Gegenteil: Wenn nicht alle an einem Strang ziehen, geht nichts. Denn wenn es um die Kosten oder die leistungsfähige Infrastruktur geht, ist der Chief Financial Officer genau so gefragt wie der Chief Human Resources Officer, der das spezialisierte Personal rekrutiert. Die Liste lässt sich nahezu beliebig weiterführen und verdeutlicht, dass das Internet der Dinge nicht gerade im Vorbeigehen in der IT-Abteilung „gemacht“ wird.

Spielen alle Unternehmensbereiche mit, sind noch immer einige Fragen zu klären: Über welche Netze kommunizieren meine „Dinge“? Welche Informationen will ich bekommen, welche selbst im Gegenzug dafür preisgeben? Was mache ich mit meinen Daten – behalten oder löschen?

Einige Antworten auf diese Fragen finden Sie hier.

 

[1] Digital Business Readiness - Wie deutsche Unternehmen die Digitale Transformation angehen Ergebnisse einer empirischen Studie in Kooperation mit Dimension Data, PDF Seite 19 Von René Büst, Maximilian Hille, Julia Schestakow , März 2015

Bildquelle: Fotolia (c) snapgalleria

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