Wie das Internet of Things mehr Sicherheit in den Verkehr bringt

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Mit Connected Cars unterwegs – keine Staus, keine Unfälle

Connected Cars, freie Fahrt

Mit dem Auto kommunizieren? Nichts leichter als das: Einfach den Kommunikator am Handgelenk aktivieren, „Ich brauch‘ Verstärkung“ flüstern und schon biegt K.I.T.T aus der 80er-Kultserie Knight Rider um die Ecke – ein Auto, das den Begriff der Connected Cars auf eine ganz neue Ebene hebt. K.I.T.T ist mit seiner künstlichen Intelligenz für jedes noch so waghalsige Manöver gewappnet, mit allerlei technischen Feinheiten versehen und dank seiner scharfen Zunge nie um einen Ratschlag verlegen. Derart versiert zeigen sich die aktuellen Kommunikationstools unserer vernetzten Fahrzeuge noch nicht, aber immerhin ermöglichen sie, dass Fahrzeuge dank Big Data und dem IoT mit ihrer Umgebung Kontakt aufnehmen.

Bis 2020 sollen laut Schätzungen rund 90 Millionen vernetzte Autos in Europa verkauft werden. Dabei erfolgt der Informationsaustausch in unterschiedlicher Form1: Bei der V2V-Kommunikation (Vehicle-to-Vehicle) entstehen durch den gegenseitigen Informationsabgleich neue Möglichkeiten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. So können sich Autos in Staus oder vor einer roten Ampel untereinander drahtlos über ihre derzeitige Geschwindigkeit und Position austauschen.2 Damit ließen sich Auffahrunfälle durch Unachtsamkeit des Fahrers vermeiden. Eine Studie von McKinsey zeigt, dass es allein in den USA zu fast sechs Millionen Unfällen im Jahr kommt, was einen Schaden von umgerechnet 277 Billionen Dollar bedeutet. Würde man die Technologien nutzen, die das Internet of Things ermöglicht, könnten bis zu 25 Prozent des jährlichen Schadens bei leichten Kollisionen durch automatisch ausgelöste Bremsvorgänge vermieden werden.3 

Kommunikation als Schlüssel

Ebenso kann sich das Fahrzeug künftig per V2X (Vehicle-to-Everything) mit Ampeln, Fußgängern, Verkehrsleitsystemen oder sogar dem Smart Home des Fahrzeughalters verständigen und Informationen über die Straßenlage sowie die Wetterbedingungen einholen. Situationen, die von hohem Risiko geprägt sind, lassen sich so schnell analysieren beziehungsweise vorhersehen und der Fahrer kann darauf aufmerksam gemacht werden. Ab 2018 sollen laut den Beschlüssen von Europäischem Parlament und Rat alle neu produzierten Autos verpflichtend mit einer eCall-Funktion ausgerüstet werden. Dabei handelt es sich um ein Notrufsystem auf Basis von Mobilfunk- und Ortungstechnologie. Dadurch sind Autos bei einem Unfall in der Lage, schnell Details an Rettungsdienste weiterzugeben – und das ganz ohne Comlink. Ob der Mitarbeiter vom Abschleppdienst in Gestalt von David Hasselhoff in Knight Rider erscheint, ist allerdings sehr unwahrscheinlich.

Wichtig bei all diesen Szenarien ist, dass die Daten nicht nur gesammelt, sondern auch ausgewertet werden und das – wenn möglich – in Echtzeit. Es ist also eine Cloud-Umgebung erforderlich, in der sich alle Beteiligten bewegen können, sei es, um auf die Daten zuzugreifen, sie zu bearbeiten oder um die erzielten Ergebnisse zu synchronisieren und entsprechend weiterzuleiten. Denn die schönste Theorie nützt nichts, wenn es trotzdem regelmäßig scheppert.
Verschaffen Sie sich mithilfe dieser Infografik einen Eindruck, welche Vorteile eine gut funktionierende Cloud-Infrastruktur bietet.

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[1] Studie Bain & Company 2014 “Big Data revolutioniert die Automobilindustrie”
[2] Studie IGATE “Transforming the Automotive industry with Connected Cars – An Internet of Things”
[3] Studie McKinsey Global Institute “Unlocking the full Potential of the Internet of Things Full Report”
Bildquelle: (c) 06photo, Fotolia

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