Wenn Chatbots die Kommunikation über Hunderte von Touchpoints automatisieren

4.5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

6 Thesen – wie das Internet of Things das Marketing verändert

Zählt das Internet of Things (IoT) zu den wichtigen Trends im digitalen Marketing – oder eher nicht? Darüber sind sich Firmenentscheider offenbar selbst nicht ganz im Klaren. So hat ein relativ hoher Anteil von 20 Prozent die Frage im Rahmen einer Studie mit „weiß nicht“ beantwortet.1 Dementsprechend denkt die Mehrheit der Befragten, dass ihr Unternehmen in Bezug auf das Marketing mittelmäßig bis gar nicht auf die Auswirkungen des IoT vorbereitet ist. Ein interessanter erster Schritt ist hierbei sicherlich die nähere Betrachtung dieser Auswirkungen und Veränderungen.

  1. Touchpoints vermehren sich rasant
    Bis 2030, so die aktuellen Schätzungen, werden rund 125 Milliarden Devices mittels Sensortechnik über das IoT vernetzt sein. Das entspricht einer Zunahme von durchschnittlich 12 Prozent pro Jahr.2 Es kommen jedoch nicht nur immer mehr, sondern auch immer neue Endgeräte auf den Markt. Smart Watches, Datenbrillen oder Fitnesstracker sind nur einige Beispiele. Für das Marketing ergibt sich daraus ein nahezu unbegrenztes Spektrum an Touchpoints entlang der Customer Journey.

  2. Zielgruppen rücken stärker in den Fokus
    Mit den IoT-Geräten bzw. den Touchpoints kommen die Live-Daten – und damit Antworten auf Fragen wie: Wer nutzt ein Produkt wie, wann und wo? Welche Features werden bevorzugt? Wie wirkt sich die Veränderung äußerer Rahmenbedingungen auf die Gebrauchsmuster aus? Die Einblicke in das Kundenverhalten sind so real und authentisch wie nie zuvor. An die Stelle fiktiver Buyer Personas, die lediglich repräsentativ für eine Käufergruppe stehen, treten echte und individuelle Kundenprofile.

  3. Realtime Marketing Automation bekommt Aufwind
    57 Prozent der Unternehmen in Deutschland halten Realtime Marketing Automation bereits heute für einen Top-Trend, weitere 34 Prozent gehen davon aus, dass dies in ein bis zwei Jahren der Fall sein wird.3 Das IoT in Verbindung mit Live Analytics-Tools ist Treiber dieser Entwicklung. Die Systeme dienen dazu, die umfangreichen IoT-Daten zu sammeln und auszuwerten. Auf dieser Basis werden Informationen individualisiert zusammengestellt und dem Kunden zurückgespielt. Das können zum Beispiel Produktdetails, Kaufempfehlungen, ergänzende Angebote, Preise oder Bewertungen sein. Wichtig dabei: Das Ganze läuft in Echtzeit ab und der Content erreicht den Empfänger, solange der Bedarf noch aktuell ist.

Whitepaper „Data Science im Marketing“

Welche weiteren relevanten Datenquellen und -arten gibt es neben dem IoT für das Marketing? Wo liegen Chancen, Grenzen und Use Cases von Big Data für die Branche? Und wie lassen sich Hürden bei der Nutzung überwinden?

Hier geht’s zum Download

  1. Content und Kontext gehen Hand in Hand
    Die Nachfrage nach Produkten bzw. Services hängt nicht zuletzt von äußeren Faktoren wie dem Wetter, dem Standort, Trendthemen oder auch Feiertagen ab. Im Zuge des IoT lässt sich dieser Kontext bei der Bereitstellung von Marketingbotschaften besser berücksichtigen. Ein einfaches Beispiel: Vernetzte Werbedisplays in Kaufhausaufzügen, die dem Besucher aktuelle Angebote von genau den Shops anzeigen, die sich auf der von ihm gewählten Etage befinden. Das sogenannte kontextuelle Marketing erhöht die Relevanz des Contents für den Nutzer, was bei der Menge an Informationen, denen wir täglich begegnen, eine wachsende Rolle spielt. Das bestätigt eine repräsentative Studie, nach der 65 Prozent der deutschen Verbraucher in erster Linie jenen Marken treu sind, die das Kundenerlebnis gezielt auf ihre Bedürfnisse zuschneiden.4

  2. Chatbots finden einen idealen Nährboden
    Displays und Netzzugang gehören bei IoT-Geräten schon bald zur Grundausstattung. Darüber lassen sich zum Beispiel direkt Informationen abrufen, Features freischalten oder Bestellungen aufgeben. Dieser Mensch-Maschine-Dialog läuft immer häufiger über Chatbots ab. Dank der raschen Entwicklung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Machine Learning werden die digitalen Assistenten dabei zusehends ausgereifter und eigenständiger. Die Akzeptanz steigt, wozu auch die fortschreitenden Möglichkeiten in der Sprachsteuerung beitragen. Schon bald sollen die Programme mehr können als nur einfache Standardprozesse abwickeln und zusehends komplexere Aufgaben in der Kommunikation und Interaktion übernehmen.

  3. Unternehmen rücken näher zusammen
    Mithilfe der Erkenntnisse aus den IoT-Daten können Firmen durchgängig kundenzentrierter werden und sich mit den passenden Produkten und digitalen Services vom Wettbewerb abheben. Das Marketing tut gut daran, hier die Initiative zu ergreifen und sich mit anderen Bereichen wie Forschung und Entwicklung, Produktdesign und Vertrieb zusammenzuschließen. Durch die Wahrnehmung dieser Vorreiterrolle steigt zugleich die Bedeutung der Kommunikationsabteilung im gesamten Unternehmen.

Weiterführendes Wissen im Whitepaper

Eine wachsende Menge an Daten aus dem IoT und anderen Quellen managen – keine leichte Aufgabe für das Marketing. In diesem Kontext gewinnt der Einsatz von Data Science immer mehr an Bedeutung. Worum es bei dieser Wissenschaft der Daten geht, vermittelt jetzt ein neues Whitepaper. Der Inhalt informiert außerdem über:

  • Relevante Datentypen und -quellen für das Marketing
  • Chancen, Grenzen und Use Cases von Data Science im Marketing
  • Hürden und Lösungen eines datengetriebenen Marketings
  • Die Trends der Datenwissenschaft

Jetzt kostenlos downloaden

Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten ein und klicken Sie auf „Download anfordern“. Sie erhalten eine Bestätigungsmail, um Ihre angegebene E-Mail-Adresse zu verifizieren und im Anschluss umgehend das angeforderte Dokument. 

Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Anrede

1 Deutscher Dialogmarketing Verband e. V.: Studie „Branchentrends im Dialogmarketing: Was kommt, was bleibt? Die fünf wichtigsten digitalen Marketingtrends.“; 2017
2 IHS Markit: E-Book „The Internet of Things: a movement, not a market“, 2017
3 artegic: Studie „Digitale Marketing Trends 2018“, 2017
4 Adobe: Studie „Reinventing Loyalty: Unterstanding Customer Behaviour in the Experience Era“, 2017

Bildquelle: ©fotolia; weedezign
Bildquelle: ©fotolia; eyeQ

Kommentare

4.5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Schreiben Sie uns an
info@businessheute.de