So können Unternehmen die Digitalisierung effektiv für sich nutzen

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5 Use Cases für Industrie 4.0

Dass die Digitalisierung ein enormes Potenzial bietet, hören und lesen wir in letzter Zeit immer häufiger. Dieses Potenzial besteht unter anderem darin, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, weitere Märkte zu erschließen, Prozesse zu beschleunigen oder auch Kosten zu senken. Das hört sich gut an und hat auch alles seine Richtigkeit. Die Frage ist jedoch, wie sich diese allgemeinen Nutzenversprechen in der Praxis konkret umsetzen lassen. Die oft genannten Vorzeigebeispiele erfolgreicher Digitalisierung wie Uber, Airbnb oder Amazon bringen keinen echten Erkenntnisgewinn, denn es gibt zu wenige Berührungspunkte mit industriellen Betrieben.

Es geht daher darum, Themen wie Digitalisierung und Smart Factory greifbarer zu machen. Konkrete Anwendungsfälle bieten sich zur Veranschaulichung an – und davon gibt es in der Praxis einige. Da wäre zum Beispiel die Maschine, die ihre eigenen Störgeräusche erkennt und bei deren Auftreten die richtigen Maßnahmen in die Wege leitet. Oder die Recyclinganlange, die sich mithilfe von IBM Watson Visual Recognition vor Störungen durch falsch entsorgten Abfall schützt. Ebenfalls nützlich: Der Industrieschleifer, der auf die Einhaltung von Richtlinien zum Vibrationsschutz achtet und Anwender rechtzeitig in die Pause schickt. Fünf innovative Beispiele für Industrie 4.0.

Augmented Reality im Remote Support: Zukunft durch die Datenbrille

Datenbrillen sind ein nettes Gadget für den Spielesektor? Nicht nur, auch im Maschinen- und Anlagenbau bestehen interessante Einsatzgebiete. Es eröffnen sich beispielsweise neue Möglichkeiten in der Fernwartung und Ferndiagnose. So kann sich der Betreiber einer Maschine über das Gerät direkt mit dem Hersteller verbinden, um Fragen oder Probleme zu klären. Räumliche Entfernungen spielen im Internetzeitalter immer weniger eine Rolle. Die Live-Bilder der Maschine, kombiniert mit digitalen Informationen, zum Beispiel über den aktuellen Status, werden dem Servicetechniker in Echtzeit übertragen. Im Gegenzug kann der Experte dem Träger der Datenbrille visuelle und sprachliche Anweisungen zur Störungsbehebung oder Wartung übermitteln. Auf diese Weise verkürzen sich die Reaktionszeiten deutlich, die Maschine ist schneller wieder betriebsbereit. Der Hersteller reduziert die Anzahl aufwendiger Vor-Ort-Einsätze und entlastet so seinen Service.

Wichtig ist, dass neue digitale Dienstleistungskonzepte wie dieses nahtlos in die bestehende Prozesslandschaft und Servicewelt eines Unternehmens integriert werden. Der Service Desk und das Technikerteam müssen ebenso eingebunden sein wie das CRM-System, das reicht bis hin zum Monitoring von Service- und Responsezeiten.

Robert Brockbals, Head of Business Analytics, Sievers-Group

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