Smart, Smarter, Smart Homes mit dem Internet of Things

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Ich denke, also steuere ich – sagt die Kaffeemaschine

Smart Home

Morgens, ein Smart Home in Deutschland: Der Kaffeevollautomat schaltet sich an und bereitet eine ganze Kanne Kaffee zu, weil er durch die Vernetzung mit dem Smartphone-Kalender weiß, dass Gäste zum Frühstück erwartet werden. Die frische Milch steht bereits vor der Tür, da der Kühlschrank sie automatisch nachbestellt hat. Dank intelligenter Thermostate sind die Räume schon vorgeheizt, als der Hausbesitzer in die Küche kommt. Ein Türsensor identifiziert die Gäste über deren jeweilige Smartphone-Kennung und entriegelt das Schloss – und verschließt die Tür wieder automatisiert. Der Hauseigner wird über den Besuch per Smartphone informiert und begrüßt die Gäste durch die Sprechanlage: „Guten Morgen, bringt bitte noch die Milch mit rein.“

So oder so ähnlich könnte die Zukunft aussehen – oder ist sie in einigen Smart Homes bereits Realität geworden. Manchem ist diese Entwicklung vielleicht ein wenig unheimlich, doch der Wunsch der Menschen nach mehr Automatisierung, Komfort und Sicherheit beflügelt die Entwicklungen im Bereich Internet of Things (IoT).1 Daher wurde auf der diesjährigen IFA auch für den IoT-Zweig Smart Home das größte Wachstum im Elektronik- und Elektrogeräte-Sektor vorausgesagt, so eine aktuelle Deloitte-Studie. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland bis spätestens 2020 über eine Millionen Haushalte mit Smart-Home-Funktionen ausgestattet sind.2 Ohne Smartphones und Tablet-Computer mitzuzählen, werden bis dahin fast 100 Millionen vernetzte Endgeräte in deutschen Haushalten erwartet.3

Elektro- und Haushaltsgeräte im IoT: Alles soll komfortabel kommunizieren

In Zukunft könnten ganz neue Automaten und Systeme entstehen, wie beispielsweise innovative Waschmaschinen oder Trockner. In einem Smart Home, in dem mehrere, intelligente Stromzähler (Smart Meter) miteinander vernetzt sind, werden Waschprogramme erst dann gestartet, wenn der Strom besonders günstig oder umweltfreundlich ist. Per Füllstand- und Feuchtigkeitssensoren passt die jeweilige Software Wassermenge wie Temperatur automatisch an, um den Verbrauch möglichst gering zu halten. Das Ende der Vorgänge wird dann direkt auf das Smartphone oder an sonstige vernetzte Steuergeräte gesendet (zum Beispiel als Einblendung im Smart TV).

Sicherheitskonzepte im IoT-Umfeld sind bei Kunden ebenfalls sehr gefragt: Softwareentwickler und Elektrotechniker könnten Türschließsysteme so programmieren, dass sich nur der Flurbereich oder die Garage öffnet, wenn der Logistik- oder Paketdienstleister erkannt wird, um ein Päckchen abzuliefern. Der Rest des Hauses bleibt verschlossen. Nach der Auslieferung verriegelt sich automatisch die Tür. Das Aufbrechen von Türen verständigt hingegen umgehend die Polizei.

Intelligentes Wohnen benötigt smarte Soft- und Hardware

Mit dem Internet der Dinge öffnet sich ein lohnenswerter Markt für Unternehmen und Hersteller aus der Elektro- sowie Konsumgüterindustrie, sofern die richtigen Ideen mit den dazu passenden Lösungen vorliegen. Das Ziel muss sein, solche smarten, kognitiv lernenden IoT-Umgebungen rasch und einfach aufbauen und mit Automatisierungstechnik ausstatten zu können. Dafür benötigt es schnelle, agile sowie hochverfügbare Programmier- und Entwicklungsplattformen, die sich leicht an die individuellen Anforderungen anpassen lassen. Zudem sind Kooperationen mit anderen Branchen hilfreich, um Anwendungsmöglichkeiten mit USP-Charakter oder Killer-Applikationen zu entwickeln.

Die Zukunft wird zeigen, wie kreativ und innovativ die Unternehmen und Hersteller im Bereich Electronics sind. Damit es bald häufiger heißt: Home, smart home!

Mehr Informationen zu einer geeigneten Entwicklerplattform erhalten Sie in diesem Whitepaper.

[1] Studie von Deloitte und Technische Universität München: “Ready for Takeoff? Smart Home aus Konsumentensicht“
[2] Studie von Deloitte und bitkom: „Zukunft der Consumer Electronics – 2015”
[3] DPA: „IFA: Elektronik-Branche baut auf Aufschwung durch Vernetzung“

Bildquelle: (c) iconimage, Fotolia

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