Individualisierte Versicherungen schaffen Kundenbindung

5 von 5 Sterne, 1 Bewertung

Versichern Sie nicht an Ihrer Zielgruppe vorbei

Versicherung, IoT, Digitalisierung, businessheute

Tarife, die an den eigenen Fahr- oder Lebensstil angepasst sind? Feedback oder Hilfe in Echtzeit? Branchenübergreifende Kooperationen mit dem Automotive- oder ICT-Sektor? Die Versicherungsbranche nimmt eine Vorreiterrolle im Internet of Things (IoT) und deren Umsetzung ein.1 Das IoT bietet durch die Sammlung und Analyse von Daten die Möglichkeit, Risiken im Vorneherein zu erkennen, zu reduzieren oder Verhaltenstrends vorauszusagen. So muss nicht erst im Schadensfall eingegriffen werden. Dies ist eine Chance, auch im Sinne des Kunden. Dass sich solche Modelle bei den Kunden etablieren, setzt deren grundsätzliche Bereitschaft voraus, ihre Daten weiterzugeben. Durch einen transparenten und sicheren Umgang mit diesen Daten muss beim Kunden eine Vertrauensbasis geschaffen werden.2

Das IoT bietet somit nicht nur eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden, sondern macht ein konsistentes, authentisches Benutzererlebnis möglich: Von der Information, den Vertragsabschluss, den Service sowie die Schadensberatung – und das alles personalisiert und in hoher Qualität.3 Dass dies auch nötig ist, zeigt eine Studie: So schließen die Generation Y, also die Jahrgänge von 1980 bis 1999, ihre Versicherungen zwar online ab, sind aber mit der Beratungsqualität nicht zufrieden.4

Das Internet of Things schafft demzufolge neue Möglichkeiten:

  • Individualisierung: auf einzelne Personen zugeschnittene Risikoprofile
  • Kundenbindung: häufige, direkte Kommunikation mit Kunden über neue mobile Services und Leistungen
  • Schadensvermeidung: intelligente, vorausschauende Systeme. Hier zeichnet sich bereits eine Tendenz ab. Bereits 60 Prozent der Versicherer bieten für Connected-Car-Services verschiedene Modelle und Tarife an.5

Die Digitalisierung des Versicherungsmarkts ist auch deswegen unerlässlich, da durch neue Technologien nicht nur Trends geschaffen werden, sondern sich vor allem die Anforderungen der Kunden ändern, wie etwa bei der Generation Y. Und wer nicht an seinem Kunden „vorbeiversichern“ will, muss hier flexibel sein und zeitnah reagieren können.6

„Versicherer der Dinge“ – Ein Tarif, sie alle zu binden

83 Prozent der Versicherer gehen davon aus, dass digital vernetzte Technologien einen Paradigmenwechsel einleiten: Vom Verkauf von Produkten verlagert sich das Geschäft zum Verkauf von Ergebnissen und Erlebnissen. Die Hauptanforderung stellt dabei vorrangig die Definition neuer Rollen in einem vernetzten Angebotsmodell dar. So umfassen Versicherungen in Zukunft nicht nur ein isoliertes Produkt, wie beispielsweise den Autokauf, sondern werden zum Anbieter kombinierter Bedürfnisse im gesamten Spektrum der Mobilität. So verbindet die IoT-Technologie ein Produkt mit weiteren Dienstleistungen. Dadurch erschließen sich für die Versicherungen nicht nur neue Wettbewerber, sondern auch neue Märkte.7

Versicherungen können dem IoT mit zwei unterschiedlichen Ansätzen begegnen:

  • Infrastrukturdienstleister
    Hier wird versucht, ein innovatives Versicherungsprodukt, das auf der neusten Technologie basiert, an ein externes System zu liefern. Die Versicherung beschränkt sich darauf.
  • Wertschöpfender Aggregator
    Hier wird die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt, von der Entwicklung bis zur Einführung innovativer Angebote, die sich über herkömmlichen Versicherungen erstrecken. Herausforderung dürfte in diesem Fall die Auswahl geeigneter Partner sowie das Management des Produkts sein.8

Lesen Sie in der folgenden Studie mehr über den Ansatz, wie vernetzte Versicherer erfolgreich Kunden binden können.

Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Anrede

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden. Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Sie möchten mit dem Autor Kontakt aufnehmen?

Schreiben Sie an e.wachter@businessheute.de

Kommentare

5 von 5 Sterne, 1 Bewertung

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Schreiben Sie uns an
info@businessheute.de