Wie sich die Rolle des CIOs verändert

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Über den Wolken - CIOs in die Cloud!

CIO, Digitalisierung, Services, Technologie, businessheute

Der technologische Wandel und die Digitalisierung, die alle Abteilungen eines Unternehmens durchzieht, sowie die Globalisierung und die zunehmende Vernetzung von Arbeits- sowie Alltagswelt fordern wandelbare Arbeitnehmer. Eine Position ist davon besonders betroffen und zwar die des CIOs. Hatte der Chief Information Officer früher die Aufgabe, Hardware und Software einzukaufen, und war darüber hinaus für die Wartung sowie Sicherheit dieser Technologien verantwortlich, so hat sich diese Aufgabe nun geändert. Neue Technologien entwickeln sich immer schneller und Unternehmen sehen sich vor die Herausforderung gestellt, sich stets neu darauf einstellen zu müssen. Und damit auch ihr CIO: Vom Bewahrer der Daten und Technologien hat sich der CIO mittlerweile zu einem wahren Hüter der Informationen entwickelt. Dies zeigt deutlich, dass Daten nun zu einem wertvollen Unternehmensgut geworden sind.

Vom CIO wird darüber hinaus ein fast allumfassendes Wissen gefordert. So sollte er über Business-Wissen verfügen, das ihm sagt, welche Abteilung welche Daten benötigt, um schnell und effizient arbeiten zu können. Er sollte den Markt im Blick behalten, um die neusten Fortschritte und Technologien zu kennen. Und er sollte dieses Wissen und die Technologien einsetzen und implementieren, um es für das Unternehmen nutzbar zu machen.1 Der CIO ist im Allgemeinen sowohl für neue IT-Investitionen als auch für die unternehmensweite Konsistenz und Sicherheit der IT-Infrastruktur verantwortlich.2

Alle wollen in die Cloud

Jede Abteilung sucht die besten Tools, um ihre Abläufe zu optimieren – von HR über Marketing und Rechtsabteilung bis hin zur Produktion. Das erfordert eine bessere Kommunikation sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen IT und den jeweiligen Abteilungen. Was dabei oft vergessen wird, auch der CIO ist dabei gefordert: Als Hauptverantwortlicher der digitalen Strategie eines Unternehmens liegt es an ihm, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Er muss aus einer Vielzahl an Modellen und Angeboten die neuen Technologien herausziehen, die sein Unternehmen voranbringen und auf künftige Herausforderungen vorbereiten. Managed-Cloud-Services sind dabei ein wichtiger und vielversprechender Ansatz, für den sich immer mehr CIOs mit ihren Unternehmen entscheiden. So bestätigt eine Studie, dass 91 Prozent der Unternehmen Unterstützung bei der Implementierung einer Cloud suchen. 13 Prozent davon wenden sich an einen Managed-Service-Provider.3

Vorteile aus der Wolke

Für Services aus der Cloud sprechen vor allem die flexible Anpassung der Umgebung an den tatsächlichen Workload. So können unterschiedliche Infrastrukturen für spezifische Anforderungen, wie etwa ein HR-, CRM-, ERP- oder Logistik-System, aus der Cloud bezogen werden. Lebenszyklen von Applikationen können durch automatische Updates aus der Cloud verlängert und vor allem durchgehend sicher gehalten werden. Außerdem lassen sich die verschiedenen Cloud-Services durch das sogenannte „Rapid Scaling“ konfigurieren: Das heißt, die IT-Infrastruktur wächst mit den Herausforderungen, die sich den Unternehmen stellen.4

Doch wie findet man als CIO heraus, wer der passende Cloud-Anbieter für das eigene Unternehmen ist? Und was sollte dieser an Vorrausetzungen mitbringen? Das sind Fragen, die sich sicher der ein oder andere IT-Verantwortliche schon gestellt haben mag. Folgende Punkte sind bei der Auswahl eines geeigneten Providers u.a. zu beachten:

  • IT-Know-how und Branchenwissen: Versteht der Provider meine Anforderungen? Kann er Lösungen bzw. Vorschläge anbieten, die das Unternehmen weiterbringen?
  • Flexibilität: Kann der Provider die Cloud flexibel an den aktuellen Workload anpassen?
  • Sicherheit: Verfügt der Provider über die nötige Sicherheitsexpertise? Befinden sich beispielsweise seine Server in Deutschland oder Europa?
  • Zusätzliche Mehrwerte: Über den Tellerrand schauen – was wird abgesehen von grundlegenden Managed-Cloud-Services angeboten, das dem Unternehmen noch nützen könnte?5

Mehr erfahren Sie jedoch in der Studie, die Sie nachfolgend kostenlos downloaden können. Dort finden Sie auch eine Checkliste, was Sie als CIO bei der Wahl eines Cloud-Providers explizit beachten müssen.

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(1) Oracle: „How Cloud is changing the CIO role“, 2014.
(2) Forrester & Sullivan: “Are Cloud managed services the right financial choice for your business”, 2016.
(3) IBM Cloud: “Cloud Managed Services: A comparison guide - What to look for when choosing your cloud provider”, 2016.
(4) Forrester & Sullivan: “Are Cloud managed services the right financial choice for your business”, 2016.
(5) IBM Cloud: “Cloud Managed Services: A comparison guide - What to look for when choosing your cloud provider”, 2016.

Bildquelle: (c) bakhtiarzein, Fotolia

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CIO, CDO und ?

Ja, ein CIO könnte weitere Hilfe durch neue Cloudexperten bekommen. Im Zuge der digitalen Transformation wurde die Position CDO in vielen Unternehmen neu besetzt. Wann folgt der CCO, der nach der gemeinsamen Planungsphase den operativen Betrieb verwaltet und überwacht?

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