Mehr Work-Life-Balance durch Cloud-Lösung

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Sicher zuhause arbeiten

Work-Live-Balance

In vielen Branchen gilt heute: Wer gute Leute in seinem Unternehmen haben will, muss neben den eigenen auch die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter im Blick haben. Hintergrund ist ein absehbarer oder bereits vorhandener Fachkräftemangel in einigen Branchen und die Tatsache, dass Work-Life-Balance für viele Mitarbeiter heute eine wichtige Rolle spielt. Sie fordern flexible Arbeitszeiten. Eine Möglichkeit der Flexibilisierung ist Home-Office. Eine Cloud-Lösung steigert hier die Effektivität.

Eine Forsa-Studie bestätigt: Deutsche Fach- und Führungskräfte legen besonderen Wert auf flexible Arbeitszeiten. 64 Prozent der Befragten können sich gar nicht vorstellen, bei einem Unternehmen anzufangen, das diese Option nicht bietet.1 Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) arbeiten vor allem hochqualifizierte Arbeitnehmer zuhause.2 Nach einer aktuellen repräsentativen Befragung des Hightech-Verbandes BITKOM gehört für viele Beschäftigte Home-Office zum Alltag. So arbeitet rund jeder vierte Arbeiter, Angestellte oder Beamte ab und an von zu Hause aus, jeder fünfte sogar regelmäßig. Von den Befragten, die kein Home-Office nutzen, würden es 41 Prozent gerne tun.3

In den Köpfen vieler Arbeitgeber bleibt die Frage, ob die Kollegen zuhause genauso effektiv arbeiten wie die Beschäftigten im Firmensitz. Die Effektivität des Mitarbeiters hängt unter anderem davon ab, ob er zuhause die entsprechenden technischen Voraussetzungen vorfindet. Neben der Hardware benötigt der Heimarbeiter Zugang zu den für seine Arbeit relevanten Firmendaten und -anwendungen. Hier bieten sich Cloud-Lösungen an. Dabei werden Anwendungen und Daten auf einem Server abgelegt, auf den die Mitarbeiter ortsunabhängig zugreifen können. Man unterscheidet drei Modelle:

Public:

  • Server wird vom Anbieter betrieben oder zumindest bereitgestellt
  • Public-Cloud-Dienste können von jedem in Anspruch genommen werden
  • Verbindung zu den Daten erfolgt ausschließlich übers Internet
  • Eignet sich für Daten ohne sensible Inhalte

Private:

  • Server steht beim Kunden selbst oder wird vom Anbieter betrieben
  • Service und Infrastruktur sind für einen einzigen Kunden reserviert
  • Verbindung erfolgt über ein gesichertes Netzwerk
  • Eignet sich für sensible Daten

Hybrid:

  • Es werden Public und Private Cloud genutzt – je nach Anforderung an die Datensicherheit

Beim Home-Office steht die Privat-Cloud-Lösung an erster Stelle, weil durch sie Sicherheitslücken minimiert werden. Bei deren Nutzung baut der Heimarbeiter über das Internet eine gesicherte Verbindung (VPN) auf, wird authentifiziert und kann arbeiten als säße er in der Firma. Alle Dateien werden zentral gespeichert. Die meisten Cloud-Dienste bieten ein sogenanntes Revisionsmanagement an, sodass mehrere Mitarbeiter gleichzeitig an einem Dokument arbeiten können. Das verhindert, dass es von einer Datei unzählige Kopien gibt, die zu Verwirrung, kommunikativen Missverständnissen und schließlich zu Fehlern führen. Zeitgleich zum parallelen Arbeiten am selben Dokument können die Beschäftigten über einen Chatdienst über ihre Arbeit diskutieren. Dies fördert den Austausch der Kollegen untereinander, obwohl sie nicht im gleichen Gebäude sitzen. So kann eine Private Cloud-Lösung die Effektivität des Mitarbeiters im Home-Office erheblich steigern, ohne sensible Unternehmensdaten zu gefährden.

 


 

[1] https://corporate.xing.com/index.php?id=108&L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1467
[2] Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) 2014: DIW Wochenbericht
www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.437987.de/14-8.pdf
[3] Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) 2014: Presseinfo Home-Office
www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Presseinfo_Home_Office_22_07_2014.pdf
Bildquelle: © gustavofrazao/Fotolia

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