Entwickler, Anwender und Technologie profitieren von Container-Standards

Win-Win-Win Situation in der Cloud

Container-Standards, Win-Win-Win Situation

Container sind einer der großen Trends im Cloud Computing aus dem letzten Jahr. Kein Wunder, eröffnen sie doch die Möglichkeit eine einmal entwickelte Applikation in jeder beliebigen Cloud-Umgebung laufen zu lassen. Dies wird immer bedeutender, denn die Häufigkeit von Applikations-Releases hat zugenommen. Das bestätigten 82 Prozent internationaler IT-Entscheider in einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Forrester.1 Fast drei Viertel von ihnen erachteten die schnelle Entwicklung und Verteilung von Applikationen als einen wichtigen oder gar unternehmenskritischen Faktor für laufende und künftige Geschäfte. Damit dies in Zukunft schneller und einfacher funktioniert, soll das „Open Container Project“ einheitliche Standards schaffen.

Das Projekt läuft unter dem Schirm der Linux Foundation in Zusammenarbeit mit über 20 Firmen – darunter IBM, Docker, Amazon Web Services, Google und Cisco. Von den positiven Effekten standardisierter Container, profitieren Entwickler und Nutzer von Applikationen, sowie die Container Technologie selbst. Das IT-Unternehmen Docker spendet dem Projekt sein ohnehin weit verbreitetes Containerformat sowie dessen Laufzeitumgebung runC.

Während Standards für virtuelle Container erst jetzt geschaffen werden, gibt es sie bei deren physischem Pendant aus der Logistik schon seit langem: jeder Frachtcontainer entspricht gewissen festgelegten Kriterien, egal von welchem Hersteller er kommt. Schließlich soll er seine Ladung unabhängig von Frachtschiff, Zug oder auch LKW platzsparend, stapelbar und ohne Aus- und Umladen ans Ziel bringen. Analog gibt es solche Kriterien bald auch für virtuelle Container, damit deren Vorteile voll zum Tragen kommen.

Mehr Flexibilität durch virtuelle Container

Container vereinfachen die Portabilität von Applikationen, da sie neben der Anwendung auch alles beinhalten, was für deren Ablauf nötig ist. Sie laufen also unabhängig von Betriebssystem und Infrastruktur. Dadurch sind Konfigurationen auf dem Zielsystem unnötig. Einheitliche Standards für Containerformate und deren Umgebung stellen sicher, dass tatsächlich alle Container-Applikationen auf jeder Umgebung laufen können.

Davon profitieren insbesondere die Nutzer von Applikationen, da sie nicht darauf achten müssen, welche Anwendung mit welcher Technologie kompatibel ist. Sie sind also nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden, sondern können zwischen verschiedenen Cloud-Anbietern wechseln. Wenn sie beispielsweise von einer Private in eine Public Cloud wechseln oder umgekehrt ist dies problemlos möglich.

Doch die Standards nutzen auch den Entwicklern von Cloud-Anwendungen. Sind die Rahmenbedingungen festgelegt, müssen sie keinen Gedanken mehr daran verschwenden, ihre Applikation so zu gestalten, dass sie mit bestimmten Zielsystemen kompatibel ist. Stattdessen können sie ihre Zeit in das stecken, worauf es wirklich ankommt: eine hochqualitative Applikation.

Nicht zu vernachlässigen sind die positiven Effekte von festgelegten Standards auf die Technologie selbst. Das Open Container Project bündelt das Know-how des Ökosystems und verhindert damit eine Fragmentierung der Containerlandschaft. Künftige Innovationen bauen auf einer gemeinsamen Basis und erzeugen Synergieeffekte, die die Technologie noch weiter voranbringen kann.

Welche Vorteile Ihnen die Verpackung von Applikationen in Containern bringt, haben wir in einer Infografik für Sie zusammengefasst:

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