2016 kommt endlich Tempo in deutsche IT-Ressourcen - Teil 3

4 von 5 Sterne, 1 Bewertung

Nächster Dreiklang: Mobile, Mittelstand und Self Services

Cloud Computing, businessheute

In Teil 1 und 2 des businessHEUTE-Artikels „2016 kommt endlich Tempo in deutsche IT-Ressourcen“ wurde gezeigt, wo Cloud-Anwender heute stehen, was dieses Jahr auf sie zukommt und warum alle Wege Richtung Hybrid Cloud führen, wenn man viel Wert auf Sicherheit und Agilität legt. Teil 3 und damit der letzte Part des 2016er Ausblicks und Einblicks in das Megatrend-Thema Cloud Computing nimmt das Thema Mobile genauer unter die Lupe und zeigt, mit welchen neuen und hoch flexiblen Angeboten die Cloud-Provider dieses Jahr bei ihren Kunden punkten wollen – und mit Kunden sind dabei nicht nur die Großen gemeint.

Cloud goes Mobile

Dass der Megatrend „Mobile Applikationen“ auch vor der Cloud-Welt nicht stoppt, zeigen folgende Zahlen von Barclays und deren Bericht „Global Technology Outlook: Cloud 2014”1: Demzufolge wird 2016 jede vierte von den 48 Millionen Anwendungen, die weltweit entwickelt wurde, als Cloud-Lösung verfügbar sein. Und diese Entwicklung hat ihre Gründe, denn unter anderem geht es um nichts weniger als die „Digital Experience“, die immer einheitlich aussehen muss – egal wie die Interaktion mit Kunden und Partnern eines Unternehmens vonstattengeht, sei es via Web, Mobile oder Social.

Selbst ist der Kunde

So tendieren erste Unternehmen dazu, ihren Nutzern auch im Umfeld von Cloud Services so genannte Self-Service Apps zur Verfügung zu stellen. Die sind fix und fertig konfiguriert, leicht zu aktualisieren und mit anderen Kommunikationskanälen integrierbar – ganz im Gegensatz zu bisherigen On-Premise-Angeboten, die meist nur in umfangreichen und starren Paketen verfügbar sind. Dafür werden z. B. Middleware-Services und -Produkte entkoppelt und als Services zur Verfügung gestellt. Diese Angebote sind als Teil einer API2-basierten Ökonomie mit offenen Standards (z. B. Cloud Foundry oder OpenStack) dann in der Cloud verfügbar. Egal, wie umfangreich die Datenströme oder zahlreich die Ereignisse sind, eine skalierbare Verarbeitung ist garantiert.

Mit dieser Entwicklung könnte eine wichtige Hürde beim Aufbau und Management von Hybrid Clouds überwunden werden: Da viele Entscheider in den Unternehmen noch unsicher sind, in welche Technologien und Plattformen sie investieren sollen – auch ohne einen Vendor-Lock zu riskieren –, können derartig flexible Angebote helfen, Unsicherheiten und Verzögerungen abzubauen.

Wer 2016 noch auf den Hybrid-Cloud-Zug aufspringt

Auch der Mittelstand, der oftmals den Strategien der Großunternehmen folgt, wird dieses Jahr verstärkt mitmischen und ist gleichzeitig ein sehr vielversprechender Markt: Schließlich zählen mehr als 99 Prozent aller deutschen Unternehmen zu den kleinen und mittelständischen Unternehmen und stellen mit insgesamt gut 3,6 Millionen Firmen mehr als 60 Prozent aller Arbeitsplätze in Deutschland. Kein Wunder also, dass sie es 2016 angesichts neuer Anforderungen von Mitarbeitern und Kunden, einer gereiften Sicherheitsdiskussion und neuer Rechenzentren „Made in Germany“ doch mal mit der Cloud versuchen und diese Dienstleistungen intensiver nutzen werden, um genauso effizient agieren und Kosten sparen zu können wie die Großen.

Wie hybride Cloud-Lösungen Unternehmen aller Branchen und Größen, ihre dynamischen Business-Anforderungen und die digitale Transformation unterstützen können, lesen Sie hier nach.

Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Anrede

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden. Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

(1) Ben Reitzes, Global Technology Outlook, 2013
(2) API = Application Programming Interface – Programmierschnittstelle

Kommentare

4 von 5 Sterne, 1 Bewertung

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen