2016 kommt endlich Tempo in deutsche IT-Ressourcen - Teil 2

Der Mix macht’s

Cloud Computing, businessheute

Und nach Teil 1 geht es weiter. Teil 2 des Cloud-Computing-Dreiteilers „2016 kommt endlich Tempo in deutsche IT-Ressourcen“ zeigt, was die Hybrid Cloud kann. Denn die ist nicht nur die beste Option beim Thema Sicherheit – des Deutschen liebstes Gegenargument in der Cloud-Computing-Diskussion –, sondern auch hinsichtlich Kosteneinsparungen und mehr Agilität die logische Konsequenz.

Beim Dauerbrenner Sicherheit gibt es noch Luft nach oben

Sensible Daten gibt es zuhauf in Unternehmen, und da sollen sie bitte auch bleiben. Unterm Strich bedeutet das, dass das Verarbeiten und Speichern in Public Clouds für viele Anwender nach wie vor keine Option ist. Hier kommen hybrid Cloud-Services ins Spiel, bei welchen existierende, lokale IT-Infrastrukturen mit Public oder Private Clouds kombiniert werden – je nachdem, was individuell benötigt wird. Zwar setzen von 274 befragten Unternehmen aktuell lediglich 20 Prozent auf die Hybrid Cloud, allerdings kann sich mehr als die Hälfte davon vorstellen, in den nächsten ein bis zwei Jahren derartige Strukturen zu adaptieren.

Der Trend geht also eindeutig nach oben, was auch folgender Vergleich zeigt: Hybrid Clouds sind 2015 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel, nämlich von 15 Prozent in 2014 auf 20 Prozent in 2015, gestiegen.1

Argumente für die Hybrid Cloud2:

  1. Verbesserte IT-Sicherheit (54 Prozent)
  2. Kosteneinsparungen (36 Prozent)
  3. Mehr Agilität (30 Prozent)
  4. Höhere IT-Qualität / verbesserte Service-Level (22 Prozent)
  5. Schnellere Reaktionsmöglichkeiten auf neue Anforderungen (19 Prozent)

Sourcing-Mix als nächster logischer Schritt

Was dem Aufwärtstrend auch entgegen kommt, ist, dass neue Anwendungen immer häufiger sowieso als Cloud-Lösungen angeboten werden. Die zugehörigen Dienstleistungen hingegen werden immer öfter in benachbarte EU-Länder oder Deutschland selbst ausgelagert. Was die Vorteile hat, dass somit die kulturellen und auch rechtlichen Ansprüche deutscher Unternehmen erfüllt werden und auch steuerliche Vorteile damit einhergehen. So denken auch die von IDC Befragten. 57 Prozent verlangen einen deutschen Vertrag und 47 Prozent legen Wert darauf, dass die Datenspeicherung in einem zertifizierten deutschen Rechenzentrum erfolgt.

Was aber nicht heißen soll, dass alle Daten in die Cloud ausgelagert werden. Gemeint sind hier vor allem Personaldaten (58 Prozent), Kundendaten (51 Prozent), Finanz- und Buchhaltungsdaten (47 Prozent) sowie Forschungs- und Entwicklungsdaten (46 Prozent). Sie bleiben nach Angaben der befragten IT- und Business-Entscheider ausschließlich im eigenen Unternehmen.3

Worauf Anwender achten sollten – egal für welche Sourcing-Variante sie sich interessieren, ob sie bereits erste Schritte realisiert haben, ein Cloud-Vorhaben bereits abgeschlossen ist oder noch ganz am Anfang stehen –, lesen Sie hier nach.

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(1) IDC Studie „Hybrid Cloud in Deutschland 2015/2016“, 2015
(2) ebd.
(3) ebd.

Bildquelle: (c) iconimage, Fotolia

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