Wenn mangelnde Datenqualität zu folgenreichen Fehlern führt

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Popeye baut Karriere auf Komma-Fehler

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„Iss den Spinat, der hat viel Eisen!“ Millionen Kinder haben dieses Ammenmärchen gehört, wenn ihre Mütter ihnen das verhasste Gemüse vorgesetzt haben. Die Comic-Figur Popeye begründete auf den angeblich so kräftigenden, grünen Blättern sogar seine gesamte Karriere. Ein riskantes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass der Eisengehalt falsch angegeben worden war – möglicherweise aufgrund eines Kommafehlers in einer Nährwert-Tabelle. Wir alle stützen uns bei unseren Entscheidungen auf Daten und Fakten. Big Data-Analysen nutzen riesige Datenmengen, um daraus Grundlagen für Geschäftsentscheidungen abzuleiten. Hierbei können Fehler erhebliche Auswirkungen auch auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens haben. Es ist also von elementarer Bedeutung, dass die Daten richtig und von guter Qualität sind. Doch das ist längst nicht immer der Fall.

Mangelnde Datenqualität verfälscht nicht nur Analyseergebnisse, sondern kann auch Umsätze schmälern und Kosten steigen lassen. Eine Studie von „The Data Warehousing Institute“ (TDWI) bescheinigt: Allein in den USA entstehen durch Fehler in Adressdatenbanken jährlich Wirtschaftsschäden von rund 600 Milliarden Dollar. Würde man diese Zahl auf Deutschland übertragen, entspräche das etwa 186 Milliarden Euro.1


Trotz der Wichtigkeit von Datenqualität sind viele Firmen mit eben der nicht zufrieden. Das fanden das TDWI und emagixx in einer unabhängigen Anwenderbefragung heraus.2 Demnach gab knapp die Hälfte der Befragten an, kontinuierliche Verbesserungen im Rahmen eines Datenqualitätsmanagements zu betreiben, oft ergänzt durch Bereinigungsaktionen und/oder Eingabekontrollen. Trotzdem war nur gut ein Drittel der Umfrage-Teilnehmer mit der Qualität ihrer Daten zufrieden oder sehr zufrieden. Mehr als die Hälfte sah Verbesserungspotential, 8 Prozent waren überhaupt nicht zufrieden. Fast alle Befragten (98 Prozent) meinten, dass eine weitere Verbesserung der Datenqualität in ihrem Unternehmen positive Auswirkungen hätte. Über zwei Drittel wollen in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich oder sicher in die Verbesserung der Datenqualität investieren. Denn die überwiegende Mehrheit der Befragten (88 Prozent) denkt, dass die Bedeutung von Datenqualität in ihrem Unternehmen in diesem Zeitraum zunehmen wird.

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[1] www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/1428-Unternehmen-kommen-um-effizientes-Datenmanagement-nicht-herum-1/48240
[2] www.emagixx.de/images/Unternehmen/Studie_Datenqualitaet_in_Unternehmen.pdf

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