Durch Kooperation zum Erfolg

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„Big Data-Experte bitte ins Personalbüro“

Big Data im HR

Unternehmen nutzen Big Data, um ihre Umwelt zu analysieren. Sie beobachten Märkte, schätzen Risiken ab und machen sich ein Bild von ihren Kunden. Doch es gibt auch die Möglichkeit, die Analyse-Methode zu nutzen, um ein Bild von den Mitarbeitern, ihrer Motivation und Leistung zu bekommen. In den USA nutzen Unternehmen bereits People Analytics als Teilbereich von Big Data, um Angestellteninformationen auszuwerten und auf Basis dessen Personalentscheidungen zu treffen. In Deutschland wird diese Methode noch nicht systematisch verwendet. Allerdings werde sich People Analytics auch hierzulande durchsetzen, meint Prof. Dr. Torsten Biemann von der Universität Mannheim. Wenn das der Fall ist, lohnt es sich, über eine Kooperation zwischen Personalabteilung und Big Data-Experten nachzudenken.

Big Data-Analysen nutzen Daten, um daraus Entscheidungshilfen für die Zukunft abzuleiten. Das bietet auch große Möglichkeiten für Personaler. Dennoch ist People Analytics in deutschen Personalabteilungen noch wenig relevant. Ein Grund dafür ist laut Prof. Dr. Torsten Biemann, dass es unter den Personalern zu wenige gibt, die eine Big Data-Analyse durchführen können. Zwar gehört die Datenanalyse durch das Controlling zu deren Tagesgeschäft, allerdings nicht der Bereich Big Data. Eine solch komplexe Analyse verlangt Fachwissen und Erfahrung. Hier könnte eine enge Kooperation zwischen Personalabteilung und einer Big Data-Kompetenz von Vorteil sein, um gemeinsam Wege zu finden, Daten zu sammeln und auswertbar zu organisieren. Die Big Data-Kompetenz könnte in der IT-, der Marketing- oder der Controlling-Abteilung angesiedelt sein oder extern eingekauft werden.

Welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit eine Big Data-Analyse im HR-Bereich funktioniert und Ihnen entsprechend Ergebnisse bringt, lesen Sie im zweiten Teil.

 


 


Bildquelle: ©Nmedia / fotolia.com

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